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Sie gehören zum typischen Bild der königlichen Leibgarde Großbritanniens. Sie sind rund 45 Zentimeter hoch und haben eine Tradition, die schon über 200 Jahre alt ist. Die Rede ist von den schwarzen Bärenfellmützen auf den Köpfen der königlichen Gardesoldaten. Doch diese traditionsreiche Kopfbedeckung ist Tierschützern schon seit einiger Zeit ein Dorn im Auge und so wird versucht den Schwarzbären in Zukunft davor zu bewaren, zur Kopfbedeckung verarbeitet zu werden.
Nachdem eine Nachbildung der Kopfbedeckungen bei ersten Versuchen durch viel, haben sich die Tierschützer nun einige bekannte Designer ins Boot geholt um gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. In Gesprächen mit dem Verteidigungsministerium sollen die neuen Vorschläge erstmals erörtert werden.
Es sind renommierte Designer die versuchen eine neue, passende Kopfbedeckung für die königliche Leibgarde zu kreieren. So z.B: Vivienne Westwood, Stella McCartney und Marc Bouwer.
„Ich kann mir keine größere Ehre vorstellen, als die Bärenfellmützen der königlichen Leibgarde mit einem luxuriösen Kunstpelz neu zu entwerfen“, so der US Designer Bouwer in einem Zeitungsbericht.
Wer das Rennen um diese „Ehre“ letztendlich machen wird ist noch offen. Wann eine Entscheidung fällt und ob das Verteidigungsministerium überhaupt einlenken wird, dass wird sich wohl erst in Zukunft zeigen.
Fakt ist: Für jede Bärenfellmütze muss ein Bär sterben. Auch in diesem Jahr werden wieder zwischen 50 und 100 Mützen für die rund 2500 Soldaten der britisch, königlichen Leibgarde gebraucht. 50 bis 100 der nordamerikanischen Schwarzbären werden dafür also sterben müssen. Das passt eigentlich nicht zu einer Nation, die eigentlich modern sein will.
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