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Charlestonkleider sind eine nach dem Modetanz "Charleston" benannte Kleidform, kniekurz, locker und gerade geschnitten. Der Charleston ist ein amerikanischer Gesellschaftstanz des 20. Jahrhunderts und wurde nach der Hafenstadt Charleston in South Carolina benannt. Die von dem Pianisten und Komponisten James P. Johnson komponierte Jazz-Melodie The Charleston wurde erstmals 1923 in dem Broadway-Musical Running Wild aufgeführt. Sie verhalf dem Tanz in den U.S.A. und in der Welt zu grosser Popularität. In Europa wurde der Charleston 1925 durch Josephine Baker bekannt.
Besonders gern getragen wurden Charlestonkleider in den Jahren von 1925-1927. Die charakteristische Silhouette wurde seither immer wieder aufgenommen. Und noch heute sind die Bilder von tanzenden Frauen in Charlestonkleidern und dem frechen Bubikopf als Modefrisur mit den 20er Jahren eng verbunden.
Man kann sagen, dass das Charlestonkleid in den 20er Jahren das Tanzkleid Nummer 1 war. In diesem Kleid hatten die Frauen die nötige Beinfreiheit, damit sie ordentlich die Waden nach links und nach rechts werfen konnten. Die Taille rutschte hier ganz weit nach unten und umspielt die Hüften, manchmal auch zusammengehalten noch durch Schleife, schmale Kette oder Gürtel.
Heute wirken Charlestonkleider in schlichtem Schwarz besonders schön, wenn sie noch mit goldenen oder silbernen Accessoires versehen werden. Das macht es zum idealen Abendkleid, einer Variante des sogenannten kleinen Schwarzen. Es gibt aber auch Varianten in Silber oder Gold. Zu Charlestonkleider trägt man am besten Schuhe Absatz in dezenten Farben mit kleinen Absätzen.
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