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Lederer ist ein weit bekannter Begriff in der Modewelt, in diesem Bericht finden Sie interessante Informationen über die Entwicklung des heute so bekannten Modehauses.
Als Helmut Lederer 1954 in die damals nicht gerade gesunde Kleiderfabrik Weber einstieg hatte wohl noch niemand so recht an einen großen Erfolg in der Zukunft gedacht. Doch nach der Gründung der Weber & Lederer Herrenkleiderfabrik und dem Umstieg auf Trachten und Uniformen kehrte der Erfolg ins Unternehmen zurück. Im laufe der Zeit machte sich Weber & Lederer einen guten Namen im Bereich hochwertige Herrenoberbekleidung. Auf Grund des Erfolgs wurde eine zweite Fabrik in einem Nachbarort hochgezogen.
In den siebziger Jahren entstand die erste Marke "for Gentleman"- sie war eng mit der Tradition englischer Schneiderkunst verknüpft. Mit den achtziger Jahren bestimmten einzelne italienische Modeschöpfer zuerst die europäische Mode und später auch die Mode weltweit. Dabei wurde die Herrenmode entscheidend von Tuchen aus feinsten Garnqualitäten bestimmt, die ebenfalls in Italien hergestellt werden. In diesen Jahren entwickelte Klaus Lederer, Sohn des Gründers Helmut Lederer, die Marke Bonacelli für den modebewußten Herrn. Dabei wurde italienisches Design auf die deutschen Größen-Verhältnisse übertragen. Im Jahre 1987 konnte Helmut Lederer dann sämtliche Anteile des inzwischen verstorbenen Partners Fritz Weber übernehmen. Damit war er Alleineigentümer der Lahrer Kleiderfabrik. Klaus Lederer wurde gleichzeitig zum Prokuristen ernannt und Mitglied der Geschäftsleitung.
Nachdem immer mehr Tuche und Stoffe italienischer Marken- Webereien wie Carlo Barbera, Cerrutti, Delfino und Loro Piana verarbeitet werden konnten, entschloß sich Klaus Lederer zum nächsten logischen Schritt. Die neue Luxusmarke Lederer wurde eingeführt, damit gelang dem Unternehmen der Sprung in die höchste Liga der italienischen Schneiderskunst. Das Unternehmen befindet sich heute noch Familienhand, Seit 1998 führt Dirk Firschauf der Enkel des Gründers Helmut Lederer die Geschäfte ganz im Sinne seiner Ahnen weiter.
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